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    Düsseldorf. Kosmopolitische Landeshauptstadt und Einsatzzentrale der REVOLVERMÄNNER.

    Von hier aus leiten, überwachen und koordinieren wir die nationalen und internationalen Operationen der REVOLVERMÄNNER. Besuchen Sie uns. Wir freuen uns, Sie an unserem Standort in der nordrhein-westfälischen Metropole begrüßen zu dürfen.

    Burgunderstraße 29 [Burgunderhof]
    40549 Düsseldorf

    +49 [0] 211 52 06 36 0

    contact@revolvermaenner.com

     



    Christian Scherg

    Founder & CEO
    Managing Director Düsseldorf

    Essen/ im Future Safe House. Unser Standort im Herzen der Metropole Ruhr.

    Unsere Reputationsagentur Essen hat ihren Sitz im Future Safe House – Einem mit modernster Technik ausgerüsteten Gebäude, in dem die Mitglieds-Organisationen und -Unternehmen unter einem Dach gemeinsam in interdisziplinären Teams ganzheitliche Lösungen für die Sicherheit von Morgen entwickeln und anbieten.

    Müller-Breslau-Straße 28
    45130 Essen

    +49 [0] 201 27 904 32

    contact@revolvermaenner.com

     



    Johannes Bünting
    Senior Consultant
    Managing Director Essen

    Toronto. Unser Standort an einem der wichtigsten Knotenpunkte Nordamerikas.

    Von hier aus betreuen wir Unternehmen und Organisationen mit internationalen Niederlassungen in den USA, Kanada und Nordamerika. Außerdem führen wir schwerpunktmäßig Operationen durch, die der Aufklärung und [digitalen] Informationsbeschaffung dienen.

    5600-100 King St W
    Toronto, M5X1C9 | Canada

    +1 437-888-5865

    contact@revolvermaenner.com

       



    Idan Attila Schmidt
    Senior Partner
    Managing Director North America

    Krisenkommunikation in Corona-Zeiten

    Krisenkommunikation in Corona-Zeiten ist enorm wichtig. Göttingen ist nur ein Beispiel von vielen: ein infektiöser Massenausbruch, der eine ganze Stadt in zwei Lager teilt. Da sind auf der einen Seite muslimische Großfamilien – für viele die einzig ausmachbaren Verursacher. Und auf der anderen Seite besorgte Eltern, Bürger und Schulleiter. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen.

    Das muslimische Zuckerfest – also der Abschluss des Ramadan mit dem damit verbundenen Fastenbrechen – ist ein wichtiger Anlass für muslimische Familien. Das Fest wird im Kreis der Verwandten gefeiert, und das können eine Menge Menschen sein. Dieses Jahr fiel das Zuckerfest auf den 23. Mai – mitten hinein in die weltweit grassierende COVID-19-Pandemie. Im Interview mit web.de macht Christian Scherg Experte für Krisenkommunikation deutlich, wie wichtig es ist, transparent zu kommunizieren, um die Gesellschaft in dieser Situation zu solidarisieren.

    Krisenkommunikation in Corona-Zeiten

    Krisenkommunikation in Corona-Zeiten

    Tradition ist eine starke Antriebsfeder. In einem Wohnblock in Göttingen feierten einige Familien das Zuckerfest trotz der Pandemieeinschränkungen in gewohnter Weise – was zeitlich mit einem Massenausbruch zusammenfiel: Es gab 110 Neuinfektionen und hunderte von Menschen, die in Quarantäne gehen mussten.

    “Ein angebliches Fehlverhalten ist schlimm genug”, sagt Reputationsmanager Christian Scherg. “Wenn das vermutete Fehlverhalten noch dazu mit gesellschaftlichen Ressentiments und Vorurteilen zusammentrifft, eskaliert der Vorgang oft weit über das Vertretbare hinaus.”

    Dass das mögliche Fehlverhalten der muslimischen Familien Wasser auf die Mühlen rechtspopulistischer Kreise darstellt, lässt sich leicht nachvollziehen. Entsprechend entmutigend verliefen die ersten Maßnahmen zur Konfliktklärung.

    Vom Regen in die Traufe

    Die schnellen und entschlossenen Gegenmaßnahmen der Stadt – erneute Schließungen von Schulen, Kitas und Sportvereinen – waren natürlich die einzig richtigen Maßnahmen. Dennoch führten sie zu einem Aufflammen von Protesten gegen die restriktiven Maßnahmen. Die vorherrschenden Verhaltensmuster waren Zorn und mangelnde Solidarität.

    Auch die Reputationsinitiativen der muslimischen Familien liefen größtenteils ins Leere. Trotz intensiver Kommunikation in den sozialen Medien und einer Reihe offener Briefe sahen sich die Familien massiven Hasskommentaren, Hetzkampagnen und Vorurteilen ausgesetzt.

    “Situationen, die man als bedrohlich empfindet, führen schnell zu Angst und der instinktiven Suche nach einem Verantwortlichen”, erklärt Christian Scherg. “Da ist der Blick auf bereits vorher als Feindbild ausgemachte Gruppen nicht fern.” Genau das macht Krisenlage wie Corona so gefährlich für demokratische und freiheitliche Werte.

    Krisenmanagement basiert auf Fakten und Kooperation

    Effektive Krisenkommunikation in Corona-Zeiten ruht auf zwei Säulen”, sagt der Experte für Reputationsmanagement. “Das sind objektive, belastbare Fakten und gemeinsames Handeln.”

    Doch belastbare Fakten sind im Falle des Massenausbruchs in Göttingen nicht gegeben. Noch ist nicht endgültig geklärt, ob der Ausbruch tatsächlich mit den Feierlichkeiten der muslimischen Familien in direktem Zusammenhang steht. Und selbst wenn das so wäre, ist das keine typische Verhaltensfolge muslimischer Glaubensangehöriger.

    “Wir alle benehmen uns hin und wieder ausgesprochen dumm und unüberlegt”, meint Christian Scherg. “Dazu muss man nur einmal auf die verantwortungslose Partykultur vieler Feierwütiger schauen, die ohne Maske und Sicherheitsabstand die Sau rauslassen. Superspreader gibt es in jeder gesellschaftlichen und religiösen Gruppe.”

    Die Pandemiebeschränkungen sind seit dem letzten Weltkrieg das einschneidendste Ereignis, dass unsere Gesellschaft getroffen hat. Diese Krise lässt sich ausschließlich gemeinsam lösen – als gemeinsame Anstrengung aller. “Corona macht uns zu einer Schicksalsgemeinschaft”, meint Christian Scherg. “Die Situation fordert uns einiges ab, psychisch und praktisch. Die lebenswichtigen Einschränkungen lassen sich am besten in einer kollektiven Anstrengung bewältigen. Gegenseitiges Beschuldigen und Bekämpfen führt uns dagegen unweigerlich in den Abgrund.”